Liebe Patienten!

Ab Montag, den 23.03.2020, sind wir an allen drei Praxisstandorten zu den gewohnten Zeiten für Sie da.

Im Rahmen der allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen haben wir folgende Verhaltensregeln für unsere Patienten getroffen:

  • Personen mit Erkältungs- oder anderen Atemwegserkrankungen,
  • Personen mit Fieber,
  • Personen, die Kontakt mit einer Corona infizierten Person hatten,
  • Personen, die sich kürzlich im Ausland und/oder anderen Risikogebieten aufgehalten haben,
  • Personen mit Verdacht auf eine Corona-Erkrankung,

dürfen die Praxis nicht betreten. Gerne beraten wir Sie telefonisch unter 030 / 47497180.

Bitte beachten Sie folgende zusätzliche Verhaltensweisen:

  • Kommen Sie erst zu Ihrem Termin in die Praxis
  • Treten Sie einzeln ein
  • Halten Sie mindestens 1.5 Meter Abstand zu anderen Personen und zum Personal
  • Fassen Sie bitte möglichst nichts an (z.B. den Tresen)
  • Patienten dürfen nur noch allein (ohne Angehörige/Kinder) die Praxis betreten.
  • Ausnahmen gelten nur für hilfsbedürftige Personen.
  • Achten Sie auf die Hust- und Niesetikette.

Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe!

Minimal invasive Operationen

Minimal invasive Operationen

Endoskopische Bandscheibenoperation

Die endoskopische Bandscheibenoperation an der LWS ist mit den herkömmlichen mikrochirurgischen Operationen vergleichbar.

Im Gegensatz zu einer mikrochirurgischen Operation wird nicht unter Sicht mit einem OP-Mikroskop, sondern mit Hilfe eines Kamerasystems operiert. Der Vorteil dieser Methode liegt in der geringen Invasivität durch ein geringeres Muskeltrauma.

Sollte bei Ihnen eine Bandscheibenoperation anstehen, prüfen wir immer, ob die endoskopische Operation in Frage kommt.

Transcutane PLIF (minimal invasive Wirbelsäulenversteifung)

Die transcutane PLIF ist eine minimal invasive Operationsmethode, bei der eine Wirbelsäulenversteifung durch die Haut durchgeführt wird.

Hierbei wird kein größerer Hautschnitt mit einem langstreckigen Ablösen der Muskulatur von den Wirbeln durchgeführt. Es werden lediglich mehrere kleine Hautschnitte gesetzt, bei denen die Muskulatur aufgedehnt wird.

über diese Zugänge werden die Schrauben, die zur Versteifung benötigt werden, in die Wirbelkörper gebracht und die Wirbel miteinander versteift.

Vertebroplastie/ Kyphoplastie

Die Vertebroplastie und die Kyphoplastie sind minimal invasive Behandlungsverfahren zur Behandlung von stabilen Wirbelkörperbrüchen infolge von Osteoporose oder Metastasen.

Hierbei wird durch die Haut eine Kanüle in den zusammengebrochenen Wirbelkörper vorgeschoben über die ein Knochenzement zur inneren Stabilisierung eingespritzt wird. Dieses führt häufig zu einer sofortigen Linderung der Schmerzen.

Bei der Kyphoplastie wird zusätzlich eine Aufrichtung des zusammengebrochenen Wirbelkörpers über einen in den Wirbelkörper platzierten Ballon durchgeführt. Durch die Aufrichtung soll ein weiteres Einbrechen des Wirbelkörbers und eine Fehlstellung des Wirbels verhindert werden.

Für betroffenen Patienten bieten die Methoden großen Vorteile gegenüber herkömmlichen langstreckigen Versteifungsoperationen.

Nukleoplastie

Bei der Nukleoplastie wird das Bandscheibengewebe mittels eine feinen Sonde durch Zufuhr einer hochfrequenten elektrothermischen Energie auf 40 bis 70 Grad erhitzt.

Durch eine spezielle Technik wird das Bandscheibengewebe sowohl eingeschmolzen als auch abgetragen, so dass der erhöhte Druck im Bandscheibenraum reduziert wird. In den Bandscheibenring eingewachsene Schmerznerven werden abgetötet, und die vorgewölbte Bandscheibe kann sich wieder zurückziehen.

Der Eingriff dauert ungefähr 30 Minuten, erfolgt unter Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung und erfordert keinen Schnitt.

IDET

Dies ist ein ähnliches Verfahren wie die Nukleoplastie. Unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose wird eine feine Thermosonde in den betroffenen Teil des äußeren Faserrings eingeführt. Die exakte Platzierung der Katheterspitze wird dabei durch Röntgenkontrolle sichergestellt.

Die Sonde wird dann über etwa 15 Minuten langsam erwärmt und anschließend wieder entfernt.